Praxis und Alltag

Apps & Mobilität

 

Hackathons, Start-Ups und mehr

Von der zündenden Idee zum eigenen Unternehmen?

Die gute Idee hast du schon gehabt. Vielleicht hast du sie schon umgesetzt. Und jetzt? Auf jeden Fall musst du dich nicht als Einzelkämpfer durchschlagen. Sowohl von öffentlichen Stellen bis hin zur Privatwirtschaft gibt es oft Hilfe und vielfältige Angebote. Und auch an Wettbewerben kannst du teilnehmen.

Nur einmal angenommen, du willst gleich dein eigenes Unternehmen gründen. Dann kannst du dich beraten lassen, von regionalen Gründerzentren von Städten und Kommunen zum Beispiel. Aber auch Industrie- und Handelskammern sowie Hochschulen und Universitäten können weiterhelfen. Oder aber du schaust einmal beim Existenzgründerportal vorbei, oder wendest dich an Privatunternehmen, die dich interessieren – denn auch da gibt es Unterstützung für Entwickler.

Du kannst aber auch an Wettbewerben teilnehmen, besonders in Bezug auf Apps und Anwendungen. Bei öffentlichen Hackathons können alle Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Know-how zur Anwendungsentwicklung auf Basis von bereitgestellten Daten zeigen. Hackathons gibt es weltweit: Oft finden sie an Hochschulen in Kooperation mit Unternehmen statt. Aber auch die Politik treibt Hackathons an, zum Beispiel mit dem Data-Run des Bundesamts für Verkehr und Infrastruktur.

An Wettbewerben teilzunehmen, kann sich lohnen, wenn du ein Start-Up, eine gute App oder eine neue Geschäftsidee für bereits bestehende Anwendungen hast. Die Preise sind vielfältig und reichen von Geld- und Sachpreisen über Beratungsleistungen bis hin zu Finanzierungsunterstützungen.

Technik & Industrie

Wie packt man es, bei einem Tunnelprojekt nicht aneinander vorbei zu bohren? Oder: Warum steht das eigene Regal immer schief, ein 300 Meter hohes Bauwerk aber kerzengerade? Weil überall Geodäten im Spiel waren.

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Was passiert wo, wenn es weiter wärmer wird? Was, wenn sich eine Kontinentalplatte weiter auf eine andere schiebt? Wie ändern sich unsere Lebensbedingungen, wenn wir so weiter machen - oder etwas ändern? Geodäten geben messbare Antworten.

Grund & Boden

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Früher meinte der Fahrlehrer nur "Bei der nächsten Gelegenheit rechts ab.". Das genügt heute keinem mehr. Sackgassen, neue Kreisel, Abfahrten, Gebäude - ein modernes Navi weiß einfach alles. Aber nur durch die Geodäten...

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Quellen und Standards

Wo kommen die ganzen Daten eigentlich her?

Okay, du möchtest eine Anwendung entwickeln, eine App. Bevor du loslegen kannst, solltest du dir darüber einige Gedanken machen, zum Beispiel, wo du die Daten herbekommst, die deine App braucht. Die gute Nachricht ist aber auch, dass es für Apps Standards gibt, sodass du nicht jedes Rad neu erfinden musst.

Gehen wir einmal davon aus, dass deine geplante App Geoinformationen im weitesten Sinne verwenden soll. Dann ergeben sich mit Open Data und den eGovernment Bewegungen ständig neue Datenquellen. Gerade Start Ups erhalten dadurch eine Chance, neue Produkte anzubieten. Aber wie und wo Open Data tatsächlich verfügbar ist, kommt auf die jeweilige Region und auch die Inhalte an.

Flächendeckend gibt es vor allem Open Geo Data in Deutschland derzeit in Thüringen, Rheinland-Pfalz, NRW sowie in Hamburg und Berlin. Dafür verraten dir auch Kommunen verschiedenste Dinge: die Position von Bäumen in Frankfurt, von Defibrillatoren in Moers, der Lärmpegel in Bonn oder die Stadt- und Wohnbezirke in Köln. Eine erste Anlaufstelle könnte das Datenportal GovData sein, das Verwaltungsdaten aus Deutschland transparent, offen und frei zur Verfügung stellt.

So, nun sind die Daten da. Und was jetzt?

Jenseits der reinen Daten gibt es auch für Quellcodes Open Source Quellen. Dort kannst du dich auch mit anderen Programmierern und Entwicklern austauschen. Dabei kommen dann die sogenannten Standards in Spiel: Die sind nämlich wichtig, wenn Daten ausgetauscht oder verschiedene Systeme miteinander kommunizieren sollen. Beispielsweise sorgen sogenannte Servicestandards für die Datenübertragung zwischen Netzen und ermöglichen es dir, unabhängig von deinem Gerät und deinem Standort auf Daten zuzugreifen.

Wenn du eine App programmieren willst, die Geoinformationen verwendet, gibt es gerade dafür auch zahlreiche Standards. Zum Beispiel sorgen die OGC Web Map Services für die Freigabe von Karten im Internet. Die Keyhole Makeup Language KML ist ein Format zum Speichern von Daten, und auch GeoJSON lässt dich geografische Daten und deren Geometrien speichern und präsentieren. Und schließlich sind „Application Providing Interfaces“, kurzs APIs, programmierbare Schnittstellen. Sie bieten standardisierte Möglichkeiten zum Datenaustausch für die Übertragung von Karten, geografischen Informationen, Funktionen und Analysen zwischen Web-Clients und den Servern.

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Open Data

Alle Daten für alle

Die Informationen sind ja prinzipiell da. Warum sollen sie nicht auch alle nutzen dürfen? Klar, willst du etwas wissen, fragst du jemanden. Oder du steckst die Frage in eine Suchmaschine. Aber was ist mit den Informationen, die ein bisschen komplexer sind, wie Statistiken, Forschungsergebnisse oder Geodaten? Wo kommst du an diese Informationen heran, musst du dafür zahlen und darfst du sie überhaupt weiterverwenden? Das Prinzip von Open Data hat Antworten auf diese Fragen und zwar: überall, nein und natürlich!

Denn jenseits aller einzelnen Fragen waren Informationen schon immer eine wichtige Ressource der Gesellschaft. In vielen Einrichtungen und Behörden wurden diese ja auch über Jahrhunderte gesammelt – und so schlummern dort wahre Datenschätze. Leider haben wir alle von diesen Informationen recht wenig, wenn sie analog in Aktenordnern stehen und nur auf Anfrage hin abgerufen werden können.

Hier kommt jetzt Open Data ins Spiel: Denn Open Data sorgt – wie der Name schon sagt – dafür, dass wir viele dieser „Schätze" einfach so zur Verfügung gestellt bekommen, von Vereinigungen, Behörden und Institutionen. Kostenlos. Überall. Und: Du kannst mit ihnen machen, was du willst. Ein Beispiel und ein Vorreiter von Open Data ist die Gemeinschaft von OpenStreetMap. Hier erstellen die Nutzer selbst digitalisierte Karten und ergänzen diese mit weiteren Informationen, die weit über das reine Kartenmaterial hinausgehen.

Gerade hier wird es für Geodäten spannend. Geodäten können nämlich die Karten, Luftbilder oder digitalen Geländemodelle mit diesen weiterführenden Informationen verknüpfen. Willst du also wissen, wo genau in deiner Nähe das nächste Schwimmbad ist und befragst einen Kartendienst, wird die Antwort auch immer ein ganzes Stück Geodäsie enthalten.

Vor allem der öffentliche Sektor verfügt über so viele Daten, vor allem Geodaten. Der Zugang zu diesen Daten ist mittlerweile geregelt: weg von den analogen Aktenordnern, hin zu digitalisierten Daten für alle. Open Data eben. Hier ist eine Menge zu tun, denn schließlich hat niemand etwas davon, wenn die Daten ungeordnet im Netz landen. Das Ziel ist, dass alle Daten so aufbereitet im Internet abrufbar sind, sodass man direkt loslegen kann - was auch immer du mit diesen Daten machen möchtest.

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App-Entwicklung

Vom Quellcode zum Download

Wenn du eine App entwickeln willst, musst du nicht nur herausfinden, welche Datenquellen und Standards du nutzen kannst, sondern auch, wo und wie deine App zum Einsatz kommen soll. Was soll sie denn können?

Grundlegend musst du klären, wer die App verwenden soll – und wie. Reicht eine native App aus, also eine, die rein als App auf dem Smartphone oder Tablet läuft? Oder soll ein Nutzer oder Nutzerin sie auch über einen Browser abrufen können? Native Anwendungen laufen direkt auf dem Smartphone und greifen darauf zu. Aber je nach Betriebssystem ist eine entsprechende Entwicklungssprache und -umgebung notwendig. Das heißt, dass derzeit Apps für iOS in Swift geschrieben und zum Beispiel innerhalb von XCode entwickelt werden. Apps für Android hingegen werden vor allem mit Java entwickelt und es stehen unterschiedliche Entwicklungsumgebungen zur Verfügung.

Soll deine App auch außerhalb von Smartphones und Tablets „leben“, brauchst du vielleicht eine Web App, die in einem Browser ausgeführt wird. Diese basieren auf HTML5 und sind dementsprechend unabhängig von Gerät und Betriebssystem einsetzbar.

Egal ob nativ oder Web App: Du wirst viel Zeit in einer Entwicklungsumgebung verbringen, einer sogenannten IDE, Integrated Development Environment. Diese Umgebungen bestehen aus unterschiedlichen Softwareprodukten, mit denen du deine App entwickeln, testen, debuggen und emulieren kannst – bis sie schließlich bereit für den Download ist.

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Unsere „appifizierte“ Welt

Apps für alles, Geoinformationen inklusive

 

Wie viele Smartphones, Tablets und Laptops gibt es bei dir zu Hause? Wie viele Apps nutzt du jeden Tag, ohne großartig einen Gedanken daran zu verschwenden? Irgendjemand muss all diese Apps aber entwerfen, programmieren, pflegen. Erstaunlich viele von ihnen enthalten Geoinformationen. Und damit sind auch Geodäten aktiv an der „Appifizierung“ unserer Welt beteiligt.

Eins ist klar, die Zahl der Nutzer von Tablets, Smartphones und anderer internetfähiger Geräte wird derzeit wohl kaum abnehmen. Du kannst ja selbst einmal die Anzahl solcher Geräte in deinem Haushalt ermitteln – und dann noch einmal schätzen, wie viele Apps deine Familie und du eigentlich nutzen. Für alles und jedes scheint es eine App zu geben, ob Spiele, zur Kommunikation, soziale Medien, zur Orientierung, zur Informationsbeschaffung. Es ist eine Infrastruktur des Lebens, die da in den Apps auf dem Smartphone schlummern.

Oftmals verwenden diese Apps Geoinformationen, also jene Daten mit Raumbezug, über die wir uns oftmals gar keine Gedanken machen. Aber überlege mal, bei welchen Apps es eigentlich darum geht, wo etwas ist. Es gibt Apps zur Navigation, Staumelder, Hotelfinder, Restaurantfinder, Fahrradrouten, Stadtführungen, 3D-Flüge, Bodenrichtwerte, Flugzeuganzeiger, Standortsender. Smartphones und andere Geräte erfassen und tauschen permanent Daten aus, die Raumbezug haben.

Geoinformationen spielen daher eine wesentliche Rolle, wenn das Smartphone folgende Fragen beantworten soll: Wo ist etwas und wie komme ich dahin? Und was gibt es noch? Wo bin ich überhaupt?

Deshalb kannst du, wenn du selbst eine App entwerfen möchtest, es schnell mit Geodaten zu tun bekommen – oder umgekehrt ein Geodät sehr schnell mit Apps. Beispiele dafür sind natürlich die klassischen Karten- und Navigations-Apps. Aber auch spezialisierte Apps zählen dazu. Ein Beispiel dafür wäre BORISplus.NRW zu Bodenrichtwerten – die App ist dann in NRW nützlich, wenn du dich für den Immobilienmarkt interessierst. Auch die App „Schwäbisch Hall App“ liefert Bodenrichtwerte, darüber hinaus aber auch Parkplatzbelegungen und Fahrplanauskünfte. Und die „Deich App“ schließlich versorgt dich mit Geoinformationen zum Hochwasserschutz. Apps können viel – und im wahrsten Sinne des Wortes „appifizieren“ sie unsere Welt.

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